Man kann nicht oft genug warnen: Milde Winter und die zunehmende Verbreitung von Zecken gehen Hand in Hand. Die Gefahr: Zecken können Überträger z. B. von Borreliose oder FSME – besonders in Süddeutschland – sein. Lässt sich gegen FSME mit einer Impfung recht gut vorbeugen, gibt es gegen Borreliose noch keinen wirklich effektiven Schutz, das ist das Problem. Helle und möglichst geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen mag im Sommer nicht die beliebteste Kleindung sein, sie schützt jedoch am besten vor Zecken. Die gesetzliche oder private Krankenversicherung kommt zwar für die unmittelbaren Behandlungskosten auf, aber nicht für Kosten, die sich aus einer möglicherweise dauerhaften Gesundheitseinschränkung ergeben. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist natürlich generell sinnvoll, weil sie ein Existenz bedrohenden Risiko versichert. Unser spezieller Tipp heute: Gegen solche Infektionskrankheiten, die durch Zeckenbiss übertragen werden, schützen auch etliche Unfallversicherungen. Es lohnt sich, eine vorhandene Unfallversicherungspolice daraufhin zu überprüfen, ob entsprechender Schutz eingeschlossen ist. Falls nicht, sollte hier „nachgebessert“ werden.

 

Foto: fotolia © stockWERK

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