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Was ist neu?

Wer kennt das nicht: Die jährliche Beitragserhöhung der Krankenversicherung, vornehm von den privaten Krankenversicherern „Beitragsanpassung“ genannt. Die Erhöhung trifft meist zeitgleich auch GKV-Versicherte. Sie spüren die Erhöhung eher indirekt durch Änderung des Zusatzbeitrages ihrer Kasse, gesetzliche neue Regularien und Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze.

Wahlfreiheit und individueller Versicherungsschutz gehören jedoch zu den großen Pluspunkten der Privaten Krankenversicherung. Damit das nicht nur  Theorie bleibt und die Privatversicherten jederzeit tatsächlich die für sie beste Tarifoption finden und auswählen können, gibt es seit neustem Leitlinien zum unternehmensinternen Tarifwechsel, denen sich viele PKV-Unternehmen angeschlossen haben.

Das Tarifwechselrecht gibt den Versicherten den Anspruch auf eine persönliche und bedarfsgerechte sowie kostenlose Bera­tung durch das Unternehmen beim Wunsch nach einem Tarif­wechsel. Die nun vorliegenden Tarifwechsel-Leitlinien erläutern und konkreti­sieren nicht nur die geltende Rechtslage, sondern gehen auch deutlich über das gesetzliche Tarifwechselrecht hinaus.

Seit 1. Januar 2016 werden die Leitlinien in vollem Um­fang von allen teilnehmenden Unternehmen umgesetzt und konkretisieren das ohnehin geltende Tarifwechselrecht gemäß § 204 des Versicherungs­vertragsgesetzes.

Was bringt mir die neue Leitlinie an Vorteilen?

Versicherte haben schon seit jeher einen vertraglich und gesetzlich garantierten Anspruch auf den Wechsel in andere Tarife ihres Unternehmens. Die aus dem Vertrag erworbenen Rechte und die Alterungsrückstellung werden angerechnet, das ist wichtig.

Neu ist das Service-Versprechen der Versicherer: Anfragen der Versicherten zur Durchführung eines Tarifwechsels werden innerhalb von 15 Arbeitstagen beantwortet, ggf. mit weiterführenden Hinweisen zur Sicherstellung einer individuell adäquaten Beratung und einer zügigen Durchführung des Tarifwechselwunschs. Verzögert sich die Bearbeitung im Einzelfall, erfolgt innerhalb der Frist eine Zwischennachricht, ggf. mit der Bitte um Vervollständigung der Unterlagen. Ist anlässlich des Antrags auf Tarifwechsel eine Risikoprüfung erforderlich, wird diese unverzüglich durchgeführt. Das Versicherungsunternehmen nennt eine Telefonnummer oder einen Ansprechpartner. Wir als Versicherungsmakler und Betreuer Ihres Vertrages sind in jedem Fall an Ihrer Seite und begleiten das Prozedere, falls es doch irgendwo „hakt“.

Wichtig und ernüchternd zugleich

Wenn die Leistungen im Zieltarif höher oder umfassender als im vorherigen Tarif sind, kann das Versicherungsunternehmen für die Mehrleistungen auf der Grundlage einer Risikoprüfung einen Leistungsausschluss oder einen angemessenen Risikozuschlag und eine Wartezeit verlangen.

Der Versicherte muss im Rahmen der Risikoprüfung bei Mehrleistungen entsprechende Gesundheitsfragen des Unternehmens wahrheitsgemäß beantworten und sollte sich dafür ausreichend Zeit nehmen. Auch eine Verringerung des Selbstbehaltes stellt eine Mehrleistung dar, für die eine Gesundheitsprüfung verlangt werden kann.
Der Versicherer dokumentiert den Risikozuschlag und den Grund für dessen Erhebung.

 

Gute Nachricht: Beschwerden verhallen nicht ungehört

Das Versicherungsunternehmen verpflichtet sich laut Leitlinie, Kundenbeschwerden zum Tarifwechsel umfassend und rasch zu bearbeiten. Auf Beschwerden erhält der Versicherte möglichst innerhalb von 15 Arbeitstagen eine umfassende und verständliche, auf die Beschwerde eingehende schriftliche Antwort. Verzögert sich die Bearbeitung im Einzelfall, erfolgt innerhalb der Frist eine Zwischennachricht.

 

Sollten Sie persönliche Beratung wünschen, zögern Sie bitte nicht, einen kostenlosen (Telefon-)Termin mit uns zu vereinbaren:

hier Online-Terminbuchung

Quelle: PKV-Verband, Leitlinien….für einen transparenten und kundenorientierten Tarifwechsel.