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Das neue Hobby: Drohnen

Es macht Spaß, sie zu fliegen und sie sind schon für rund 100 € zu haben: Drohnen. Hobbydrohnen oder Multikopter sind derzeit heiß begehrt. Kein Wunder, denn es macht Spaß und ist gar nicht so schwer, diese Flieger durch die Landschaft zu navigieren.

Was Sie beachten müssen: Versicherungspflicht

Aber bei allem Spaß darf die Sicherheit nicht auf der Strecke bleiben. Seit 2005 gibt es für Drohnen und Kopter aller Art eine Versicherungspflicht. Unabhängig von Größe und Gewicht der Drohnen, ist man vom Gesetz her zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung verpflichtet. Zumindest sobald man die Drohne draußen fliegen lassen möchte.

Was deckt eine Haftpflicht für Drohnen ab?

Die Haftpflichtversicherung soll für Drohnen-Abstürze aufkommen. Denn dabei können schnell fremde Gegenstände aber auch Menschen verletzt werden. Meist ist dieses Risiko nicht in der eigenen Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Im Zweifel raten wir, bei der Versicherung explizit nachfragen.
Ist die Drohne nicht mitversichert, was bei Billigpolicen sein kann, muss man eine separate Versicherung abschließen. Diese bekommt man ab 77 € Jahresprämie, je nach Deckungsumfang. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Deckungssumme von 1 Million €. Man sollte aber bedenken, dass diese Summe bei einem Personenschaden schnell überschritten werden kann. Daher sollte man eine höhere Summe als vorgeschrieben wählen, beispielsweise 3 Millionen €.

Alternativmöglichkeit: Modellfliegerverein

Eine Alternative zu einer eigenen Versicherung stellt der Beitritt in einen Modellfliegerverein dar. Denn hier sind die Mitglieder meist über einen Rahmenvertrag mitversichert. Beispielsweise bietet der Deutsche Modellfliegerverband eine solche Haftpflichtversicherung in seiner Mitgliedschaft an. Dies gilt auch für Einzelpersonen, allerdings mit Einschränkungen wie zum Beispiel, dass die Drohne nur auf Modellfluggeländen geflogen werden darf. Man sollte sich hier also genau informieren, was und welche Summe wirklich versichert sind.

Was tun im Schadenfall?

Small damaged drone after the bad accident

Sollte man einmal mit der eigenen Drohne einen Schaden verursacht haben wie einen Lackschaden an einem fremden Fahrzeug, muss man versuchen, den Besitzer zu finden. Ansonsten verhält es sich ähnlich wie mit Fahrerflucht nach einem Unfall.
Um dieses Szenario zu vermeiden sollen bald alle Multikopter ab 500g registriert werden.

Wissenswertes

  • Ab einem Gewicht von über 5 kg benötigt man eine Aufstiegserlaubnis, diese wird nur gegen Vorlage einer Haftpflichtversicherung erteilt
  • Mulitkopter dürfen nur in Sichtweite (d.h. 100 m hoch und 200 – 300 m weit) gesteuert werden
  • Ein Mindestabstand von 1,5 km zu Flugplätzen muss eingehalten werden
  • Die Drohne darf nicht über Menschen und Menschenansammlungen kreisen
  • Bei einem Modell mit Kamera müssen bei Fotos von Menschen die Persönlichkeitsrechte gewahrt werden
  • Auch besonders spektakuläre Bilder dürfen in manchen Bundesländern nicht einfach ins Internet gestellt werden, da eine gewerbliche Nutzung unterstellt wird

Damit Sie unbeschwert abheben können

Möchten Sie wissen ob Ihre Drohne in Ihrer bestehenden Privathaftpflicht mitversichert ist, sind aber noch nicht Kunde in unserem Hause? Kein Problem!

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